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Marke

KoMo Flocker im Überblick: Flocino, FlicFloc, FlocMan und FidiFloc

KoMo aus Tirol baut Getreidemühlen und Flocker in Holzgehäusen. Lieferbar sind derzeit (Stand Oktober 2026) noch zwei Flocker: der Handflocker Flocino und der Elektroflocker FlocMan. Der FlicFloc und das Kombigerät FidiFloc sind bei KoMo ausverkauft.

von der Redaktion aktualisiert am 06. Oktober 2026 4 Min. Lesezeit

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Kurz gesagt

Für die meisten ist der KoMo Flocino die richtige Wahl: ein kleiner Handflocker mit kegelförmigen Edelstahlwalzen, UVP 169 €, drei Jahre Garantie. Der elektrische FlocMan (UVP 449 €) hat einen großen Trichter und einen verstellbaren Walzenspalt, einzelne Käufer kritisieren aber die Flockenqualität. FlicFloc und FidiFloc gibt es bei KoMo nicht mehr neu.

Inhalt dieser Seite

Wer zum ersten Mal nach einer Flockenquetsche sucht, stößt schnell auf KoMo. Die Tiroler Geräte stehen in vielen Bioläden, Kindergärten und Küchen. Das Programm ist aber kleiner geworden. Hier siehst du, welche KoMo-Flocker es noch gibt, wo ihre Stärken liegen – und wo nicht.

Preis-Leistungs-TippAnzeige

UVP 169 € (Hersteller)

KoMo

KoMo Flocino

Der günstigste solide Handflocker – klein, leicht und stufenlos verstellbar.

Warum hier: Der KoMo-Flocker, den wir für die meisten empfehlen: klein, leichtgängig, stufenlos verstellbar und mit drei Jahren Garantie.

Ideal für: Einsteiger und Singles, die frische Haferflocken ohne große Investition ausprobieren wollen.

  • Günstiger Einstieg in die Welt der frischen Flocken
  • Stufenlos verstellbare Edelstahlwalzen
  • Klemmt an Platten von 1,5 bis 5,7 cm
  • 3 Jahre Garantie (KoMo)
  • Trichter aus Kunststoff (mit Holzdeckel)
  • Weniger Leistung als die Eschenfelder
Antrieb
manuell
Walzen
Edelstahl, kegelförmig
Leistung
ca. 80 g/min (Hersteller)
Montage
Tischklemme 1,5–5,7 cm
Herkunft
Tirol (Österreich)

Wer steckt hinter KoMo?

KoMo ist ein Familienunternehmen aus Tirol. Laut Firmengeschichte begann Peter Koidl 1985, Getreidemühlen in Lizenz zu bauen. 1993 folgte mit den Penningberger Kornmühlen die erste eigene Marke. Am 1. Februar 2002 entstand KoMo – der Name steht für Koidl und Mock. Wolfgang Mock, ein bekannter Mühlenentwickler, arbeitete laut der Chronik seiner heutigen Firma schon ab 1998 mit Koidl zusammen. Ihr erstes gemeinsames Gerät war der Handflocker Flocino.

2013 stieg Peter Koidls Sohn Marcel Koidl ein, 2014 verließ Wolfgang Mock das Unternehmen. Seine eigene Firma kennst du heute als Grainlovers, früher Mockmill. Seit 1995 fertigt KoMo laut Firmengeschichte gemeinsam mit einer Werkstatt in Tirol, in der rund 85 % der Beschäftigten Menschen mit Handicap sind. Eine schöne Idee aus den Anfangsjahren: Für jede verkaufte Mühle wurde ein Ahornbaum gepflanzt.

Die KoMo-Flocker auf einen Blick

ModellAntriebTrichterLeistungGehäusePreis (KoMo)Status
FlocinoHandkurbelca. 200 gca. 80 g/minBuche, Trichter aus BPA-freiem Kunststoff169 €lieferbar
FlicFlocHandkurbelca. 100 gca. 80 g/minBuchen-Multiplex, mit Glaszuletzt 199 €ausverkauft
FlocManelektrisch, 140 Wca. 600 gca. 100 g/minmassive Buche449 €lieferbar
FidiFlocKombigerät (Mühle und Flocker)––Holz–ausverkauft

Leistungsangaben laut KoMo, Stand Oktober 2026.

Flocino: der günstige Einstieg

Der Flocino ist der kleinste und günstigste KoMo-Flocker. Seine kegelförmigen Edelstahlwalzen machen das Kurbeln leicht, der Kurbelradius beträgt nur 17 cm. Käufer berichten, dass sogar Kinder ihn drehen können. Er klemmt mit zwei Schraubzwingen an Platten von 1,5 bis 5,7 cm. Grenzen hat er bei großen Mengen und harten Getreiden. Alle Details stehen auf der Seite KoMo Flocino.

FlocMan: elektrisch, mit Licht und Schatten

Der FlocMan ist KoMos Elektroflocker: massives Buchengehäuse, 600-g-Trichter, Walzenspalt von 0,2 bis 0,9 mm verstellbar, laut KoMo rund 40 dB leise. Auf dem Papier ist das stark. Einzelne Käufer berichten aber von kleinen, mehligen Flocken und von Abrieb an einer Kunststoffkupplung im Antrieb. Wir haben die Kritik auf der Seite KoMo FlocMan fair zusammengefasst. Wer elektrisch flocken will, sollte auch die anderen elektrischen Flockenquetschen ansehen.

Vergleich: KoMo Flocino, KoMo FlocMan
VergleichPreis-Leistungs-TippKoMo FlocinoKoMo FlocMan
Antriebmanuellelektrisch, 140 W
WalzenEdelstahl, kegelförmigEdelstahl, kegelförmig
Leistungca. 80 g/min (Hersteller)ca. 90–100 g/min (Hersteller)
Ölsaaten pur––
MontageTischklemme 1,5–5,7 cm–
HerkunftTirol (Österreich)Tirol (Österreich)
Ideal fürEinsteiger und Singles, die frische Haferflocken ohne große Investition ausprobieren wollen.Wer viel Trichtervolumen und einen verstellbaren Elektroflocker sucht.
UVPUVP 169 € (Hersteller)UVP 449 € (Hersteller)
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Daten laut Hersteller. Zum Vergleich auf dem Handy seitlich wischen.

FlicFloc und FidiFloc: ausverkauft

Der FlicFloc war der kleine Handflocker im Holzgehäuse mit Glas als Auffangbehälter. Bei KoMo ist er ausverkauft (Stand Oktober 2026), ebenso das Kombigerät FidiFloc. Wie sich FlicFloc und Flocino unterscheiden, zeigt der Vergleich FlicFloc oder Flocino. Wer Mühle und Flocker in einem Gerät sucht, findet die Optionen unter Getreidemühle mit Flockenquetsche. Das Flockwerk des FlocMan steckt laut KoMo übrigens auch im Kombigerät Duett.

Stärken und Schwächen der Marke

Das spricht dafür

  • Gehäuse aus Buchenholz, Walzen aus nickelfreiem Edelstahl
  • Fertigung in Tirol, gemeinsam mit einer Werkstatt für Menschen mit Handicap
  • Drei Jahre Garantie auf die Flocker, bis zu 12 Jahre auf Mühlen und Kombigeräte
  • Viele Ersatzteile einzeln erhältlich, bis hin zum kompletten Flockwerk

Das spricht dagegen

  • Das Flocker-Programm ist geschrumpft: FlicFloc und FidiFloc sind ausverkauft
  • Beim Flocino ist der Trichter aus Kunststoff
  • Beim FlocMan berichten einzelne Käufer von Problemen mit Flocken und Kupplung

Ersatzteile und Garantie

KoMo wirbt mit einer Haltbarkeitsgarantie von „bis zu 12 Jahren“. Die volle Dauer gilt für die Getreidemühlen und Kombigeräte wie den Duett 100. Für die Flocker nennt KoMo auf den Produktseiten kürzere Fristen: Flocino, FlicFloc und FlocMan haben je drei Jahre Garantie (Stand Oktober 2026). Lies vor dem Kauf deshalb die Angabe auf der jeweiligen Produktseite. Viele Teile kannst du einzeln nachkaufen. Für den Flocino zum Beispiel Trichter (16,50 €), Einstellschraube (3 €) und Feder (3,30 €). Für den FlicFloc gibt es noch Deckel (30 €), Glas (11,50 €) und Kornführung (10 €). Das komplette Flockwerk für FlocMan und Duett kostet 149 €. Für die Holzpflege bietet KoMo ein Pflegewachsöl an. Eine herstellerübergreifende Übersicht findest du unter Ersatzteile für Flockenquetschen.

Alternativen zu KoMo

Du willst mehr Holz und Ölsaaten pur? Dann schau dir Eschenfelder an – den direkten Vergleich mit dem Flocino findest du unter Eschenfelder oder KoMo Flocino. Für elektrisches Flocken ohne Festklemmen ist der E-Flaker von Grainlovers der günstigere Einstieg. Alle Handflocker im Überblick stehen bei den manuellen Flockenquetschen, alle Hersteller in der Markenübersicht.

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Häufige Fragen

Gibt es eine elektrische KoMo Flockenquetsche?

Ja, den KoMo FlocMan. Er hat einen 140-Watt-Motor, einen Trichter für rund 600 g und einen stufenlos verstellbaren Walzenspalt von 0,2 bis 0,9 mm. Die UVP liegt bei 449 €. Einzelne Käufer berichten allerdings von mehligen Flocken und Abrieb an einer Kunststoffkupplung – lies vor dem Kauf unsere ausführliche FlocMan-Seite.

Welcher KoMo Flocker ist der beste für Einsteiger?

Der Flocino. Er ist der günstigste KoMo-Flocker (UVP 169 €), leicht zu kurbeln und klemmt an Platten von 1,5 bis 5,7 cm. Für ein bis zwei Personen, die vor allem Hafer flocken, reicht seine Leistung von rund 80 g pro Minute gut. KoMo gibt drei Jahre Garantie.

Ist der KoMo FlicFloc noch erhältlich?

Bei KoMo ist der FlicFloc ausverkauft (Stand Oktober 2026), im Handel tauchen nur noch selten Restposten auf. Wer neu kaufen will, nimmt den Flocino: gleiches Prinzip mit kegelförmigen Edelstahlwalzen, regulär lieferbar und günstiger. Für vorhandene FlicFloc-Geräte verkauft KoMo weiterhin Deckel, Glas und Kornführung.

Wo werden KoMo Flocker hergestellt?

In Tirol. KoMo ist ein Familienunternehmen und arbeitet laut Firmengeschichte seit 1995 mit einer Tiroler Werkstatt zusammen, in der überwiegend Menschen mit Handicap arbeiten. Die Gehäuse sind aus Buchenholz, die Walzen aus nickelfreiem Edelstahl. Nach eigenen Angaben liefert KoMo in über 70 Länder. Viele Ersatzteile gibt es direkt beim Hersteller.

Was hat KoMo mit Mockmill zu tun?

Der Name KoMo steht für Koidl und Mock. Peter Koidl und der Mühlenentwickler Wolfgang Mock arbeiteten ab 1998 zusammen, der Flocino war ihr erstes gemeinsames Gerät. 2014 verließ Mock das Unternehmen und baute später mit seiner eigenen Firma die Marke Mockmill auf, die heute Grainlovers heißt.

Quellen

Passt dazu

Wer hier schreibt

Redaktion flockenquetsche.com

Kaufberatung & Wissen rund ums Selberflocken

Wir sind die Redaktion von flockenquetsche.com. Wir werten Herstellerangaben, Bedienungsanleitungen, Händlerdaten und Studien aus und machen daraus verständliche Kaufberatung – mit Quellen auf jeder Seite. Eigene Labortests machen wir nicht, und das sagen wir offen.

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